FANDOM


Einleitung (vgl. RHIA/VERA Handbuch)Bearbeiten

  • Arbeit nimmt einen großen Teil unseres Lebens ein, deshalb sollten Fähigkeiten der Menschen durch die Arbeit gefordert und gefördert werden
  • Regulationserfordernisse = psychische Anforderungen einer Arbeitstätigkeit durch die Erforderung selbstständiger Zielbindung und Planung, die ermöglichen, Fähigkeiten, Kenntnisse und Fetigkeiten anzuwenden und zu erweitern
  • Regulationsbehinderungen = psychische Belastungen durch Rahmenbedingungen einer Arbeitsaufgabe, die der Zielerreichung widersprechen und langfristig zu Beeinträchtigung des Wohlbefindens und der Gesundheit führen können

Handlungsempfehlung - geringe RegulationsstufeBearbeiten

  • Regulationsstufen beschreiben Entscheidungs- und Ausführungsprozesse einer Arbeitsaufgabe (dabei gibt es Stufen, bei denen nur Regeln angewendet werden, Studen, auf denen unterschieldich komplexe Entscheidungen getroffen werden, auf deinen Prozesse koordiniert werden oder neue Arbeitsprozesse geplant und eingerichtet werden)
  • die von uns untersuchte Ausleihtätigkeit befindet sich auf der untersten Regulationsstufe, auf der nur eine Handlungsausführung aufgrund von Regelanwendung ohne großartige Entscheidungsprozesse stattfindet
  • Lösung: Umstrukturierung
  • Anschaffung von Barcodescanner
  • zu Spitzenzeiten Rückgabescanner einrichten
  • aufgaben einrichten, welche die Regulationsstufe erhöhen
  • Aufgabe einer Bibliothek: Wissen erweitern; Kultur
  • Führungen für Schulklassen
  • Lesewettbewerbe
  • Kreativitätswettbewerbe --> Geschichten schreiben mit Kindern, Erwachsenen
  • Vorträge (wie schreibt man ein Buch, jemanden der ein Buch geschrieben hat einladen etc.)
  • Lesungen
  • Ausstellungen in der Bibliothek organisieren
  • selber über den Beruf der Bibliothekarin Auskünfte geben --> ältere Schulklassen
  • "Familientag" einführen, um speziell Familien in die Bibo zu locken (Angebote für Kinder und Erwachsene) -> z.B. Spiele erklären und mit den Kiddis zusammen spielen
  • Filmvorführungen -> "wissenschaftlich" hochwertige Filme
  • Themenwochen
  • vielleicht noch mehr Kundenservice --> obere Infothek doch wieder besetzen? (persönlichen KOntakt zu Kunden aufrecht erhalten, auch wenn Ausleihe und Rückgabe nicht mehr soooo persönlich sind)
  • Arbeitsplatz in der oberen Etage vielleicht "ausbauen" (also damit man auch dort mehr die Möglichkeit hat nebenbei zu arbeiten)

Handlungsempfehlungen - MonotonieBearbeiten

Eigentlich kein Problem, weil es nicht so lange vorkommt und es noch andere Arbeiten mit höheren Regulationserfordernissen gibt.

Man könnte die Wahrscheinlichkeit der Lesung falscher Barcodes einschränken, indem dafür gesorgt wird, dass die Medium-"eigenen" Codes komplett überklebt wären. Damit würde zumindest ein Teil der Aufmerksamkeitsbindung verringert werden, weil Fehler weniger wahrscheinlich auftreten.

Ansonsten: Tresen-Ablagescanner statt der Handscanner: weniger fehleranfällig!!! --> weniger Aufmerksamkeitsbindung; mehr Kundenkontakt --> mehr Ablenkung von der monotonen Aufgabe!

Insgesamt: Gleichmäßigere Verteilung der monotonen Ausleihtätigkeit auf die Mitarbeiterinnen, außerdem auch auf die Arbeitstage! (Falls die Aufteilung tatsächlich Woche A - 2 Tage á 2 Stunden vs. Woche B - 4 Tage á 4 Stunden)

Praktikanten einsetzen? Pro und contra

Handlungsempfehlungen - LärmBearbeiten

Ruhezonen einrichten - Idee der Umstrukturierung: Bereich Kinderbücher  und Gesellschaftsspiele in der 1. Etage einrichten und die Sachbücher nach unten verlegen; dann würden die Kinder nicht an der Ausleihe spielen; und alte Menschen, die eher Sachbücher ausleihen, müssten nicht mehr nach oben kraxeln. Könnte dazu führen, dass die Infotheke wieder dauerhaft besetzt werden muss; dann hätte die Person, die oben sitzt, allerdingts auc wieder mit Lärmbelästigung zu kämpfen.

ODER: Ausleihe auf die andere Seite bauen. (anstelle der CDs; müsste Dezibel-Prüfung bestätigen)

Keine Lösung wäre es, den gesamten Spielebereich abzuschaffen, weil es sich um eine Familienbibliothek handelt und das Klientel Berücksichtigung finden muss.

Keine Lösung: Ohrstöpsel wegen des ständigen Kundenkontakts

Handlungsempfehlungen - ZeitdruckBearbeiten

Ablagescanner schafft den Scanvorgang effizientier!

Rückgabeautomaten? -> würde die Rückgabe in Zeiten mit hohem Zeitdruck auslagern

Verlängerungen/Vorbestellungen über das Internet ermöglichen - wurde direkt nach unserer Analyse eingeführt.

Handlungsempfehlungen - ErgonomieBearbeiten

Problem des nicht-höhenverstellbaren Tischs an der Ausleihe und in den Büros der Mitarbeiterinnen -> Beantragen höhenverstellbarer Tische, um die Ansprüche der verschieden großen Mitarbeiterinnen zu erfüllen!

Zusätzliches Problem: Hochbringen der Bücher in die 1. Etage: ca. 350 Medien/Tag; werden zurzeit von den Mitarbeiterinnen im Körbchen bei Extrazeit hochgetragen.

--> z.B. "Lifta-Treppenlift" oder Neubau eines Lastenaufzugs!

Handlungsempfehlung - UmstrukturierungBearbeiten

Zrzeit müssen die Mitarbeiterinnen in jeder 2. Woche ca. 4 Überstunden machen (sodass sie effektiv eine 6-Tage-Woche und eine 4-Tage-Woche im Wechsel haben und keine tatsächliche Gleitzeit mehr möglich ist). Irgendwas hat das auch mit der Finanzierung zu tun - Johanna? :)

Ideen:

- 3 zusätzliche Urlaubstage pro Mitarbeiter in Kauf nehmen

- Öffnungszeiten verändern (Samstag streichen)


Eventuell auf schlechte Ergebnisse des GHQs hinweisen. Könnte Ansatzpunkt sein, um auch auf verschidene Führungsstile hinzuweisen (eventuell mal schauen, ob wir da irgendwelche Theorie zu finden, von wegen klarer, konsequenter Führungsstil verringert Unsicherheiten oder so).