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Im Teil B 4 des RHIA/VERA Verfahrens werden Hinweise auf Behinderungen der beobachteten Arbeitsaufgabe erfasst. Dazu werden mögliche Erschwerungen der Arbeitsausführung betrachtet, die mit den

  • Informationen,
  • Arbeitsmitteln,
  • systematischen Fehlern am Arbeitsplatz oder den
  • Arbeitsbewegungen zusammenhängen könnten.

Hinweise auf BehinderungenBearbeiten

Arbeitseinheit 1: Kassieren der Jahresgebühr

  • Möglichkeit der Verzögerung und damit Erhöhung des Zeitdrucks, falls grade die zweite Kollegin in der Ausleihe Gebühren kassiert (wird eher selten vorkommen, schätze ich)


Arbeitseinheit 2: Medienverbuchung

  • bei zu hohem Lärmpegel könnte die Interaktion mit dem Kunden erschwert werden
  • sehr kurzer, wiederkehrender Zyklus (Monotonie?)
  • hohe Aufmerksamkeit beim Scannen notwendig, um Fehler zu vermeiden
  • Zeitdruck, falls viele Nutzer in der Bibliothek sind und die Schlange vor der Verleihtheke immer länger wird
  • es könnte zu falschen Bewegungen / einer falschen Haltung kommen, da die Verleihtheke sehr niedrig ist (Zitat: "Der Tisch ist für Zwerge gemacht.")

Sammlung möglicher BelastungsfaktorenBearbeiten

  • Lärm (phasenweise, wenn Schulklassen da sind, oder samstags, wenn Familien mit Kindern da sind)
  • langsamer PC (wird die Woche noch geändert)
  • außerdem: Bibliotheca Plus ist wenig fehlertolerant: es muss genau klar sein, wie ein Medium heißt, damit es gefunden wird (und es muss auch richtig geschrieben sein!!!); keine Vorschläge ähnlicher Produkte
  • zusätzlich Zitat Chefin: "Alle sind froh, wenn das System läuft; ein falsches Häkchen irgendwo und es geht gar nichts mehr"
  • nicht-ergonomischer Ausleihetisch: keine Höhenverstellbarkeit, dabei aber sehr verschieden große Mitarbeiterinnen! Wird vielleicht demnächst geändert, aber noch unsicher
  • Ausleihe als monotone Arbeit? (aufmerksamkeitsgekoppelt, wenig kognitiver Aufwand...) Aber: Möglichkeit des Kundenkontakts zwischendurch; vielleicht trotzdem in sehr harten Zeiten?
  • Zusätzlich: Fehlhaltungen beim dauernden Einscannen der Bücher, wenn der Arbeitsplatz unpraktisch eingerichtet ist
  • Phasischer Zeitdruck bei der Ausleihe
  • Kabelsalat unter dem Schreibtisch eben doch eine Stolperfalle? Scheint aber noch nie was passiert zu sein
  • Unterbrechung durch Telefonanrufe kein Problem; Kunde an der Theke geht vor; Telefon schaltet nach 3 Klingelzeichen auf AB um (der muss dann allerdings spätestens am nächsten Morgen in der Ausleihvorbereitung abgehört und bearbeitet werden)
  • kein Lastenaufzug; täglich ca. 350 Bücher in die erste Etage zu tragen; Lösung (bereits implementiert): Körbchen mit je einigen Medien werden durch MA im Vorbeigehen mit nach oben genommen
  • keine Probleme durch Hitze/Kälte (Klimaanlage) oder starkes Blenden (Regulierung der Sonneneinstrahlung durch Rollos)
  • Kontakt mit Nutzern teilweise als problematisch wahrgenommen. Wenn diese von ihren Problemen erzählen ist es schwer im Gespräch die Kurve zu kriegen. Beispielsweise, wenn jemand nach einem Buch über Brustkrebs fragt und dann von seiner Diagnose erzählt.
  • verschiedene Meinung der Angestellten über die Ausführung der Arbeitsschritte kann zu Konflikten am Arbeitsplatz führen
  • Leiterin fällt zurückhaltend Entscheidungen, möchte es allen recht machen.