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Status Fragen an Frau Fay Antworten / Ideen
Häkchen
Was zählt zu einer Arbeitsaufgabe? (Abgrenzung)

Falls die Heuristiken, die im Manual zur Abgrenzung von Arbeitsaufgaben vorgestellt werden, nicht greifen bzw. uneindeutig ist, sollte eine Entscheidung getroffen werden, die gut argumentiert werden kann (in der Hausarbeit). Etwa könnten verschiedene Arbeitseinheiten zu einer Arbeitsaufgabe gehören, wenn die Ausführung einer ähnlichen Logik entspricht oder ähnliche kognitive Entscheidungsprozesse zur Ausfürhung herangezogen werden. Die Einteilung sollte zudem auf Plausibilität geprüft werden. Es kann zum Beispiel nicht im Sinne des RHIA/VERA Verfahrens sein, dass es 40 Arbeitsaufgaben oder mehr an einem Arbeitsplatz gibt, da sonst die Analyse für jede dieser Aufgaben separat durchgeführt werden müsste. 5 Arbeitsaufgaben dagegen erscheinen realistischer und plausibler.

Häkchen

Gehören Fristverlängerung, Mahngebühren, etc. auch zum Ausleihvorgang, oder sind das einzelne Arbeitsaufgaben?

"Medienausgabe" als Arbeitsaufgabe mit dem Ziel "Ausgabe von Medien (mit Abgleich der Ausabevoraussetzungen und -vorbereitung)" und den Arbeitseinheiten:

  • Medienerfassung (Scannen)
  • Überprüfung der Erfassung
  • Drucken und Aushändigen der Quittung
  • Kassieren der Jahresgebühr
  • Kassieren von Mahngebühren
  • Einhaltung der FSK-Grenze
  • Verlängerung der Leihfrist von Medien
  • Vormerken von Medien


Diese Arbeitseinheiten gehören alle zu derselben Arbeitsaufgabe, da sie in dem Prozess der Ausleihe nicht ohne Informationsverlust an andere Mitarbeiterinnen weitergegeben werden könnten. Es müsste etwa für das Kassieren der Jahresgebühr von einer anderen Kollegin ein weiteres Mal der Ausweis des Nutzers eingescannt und damit überprüft werden, ob die Gebühr fällig ist oder nicht. Zudem kann die Bearbeitung der Ausleihe nicht fortgesetzt werden, solange die Gebühr nicht kassiert ist (außer in Ausnahmefällen). Somit sind etwa diese beiden Arbeitseinheiten nicht unabhängig voneinander.

InArbeit
Zählt Medienrücknahme auch mit zur Arbeitsaufgabe? (Ziel könnte hierbei "Arbeit am Nutzer" sein.)

Medienrücknahme könnte mit zur Arbeitsaufgabe gezählt werden, da es denselben kognitiven Prozessen und sehr ähnlichen Operationen unterliegt wie Medienausgabe. Aber wir haben uns dagegen entschieden, da wir die Rückgabe nicht beobachtet haben. (Anmerkung Johanna: Sinnvoll fänd ich es trotzdem, da ich etwa auch die Ausleihvorbereitung (also etwa die Rückordnung) mit zur Aufgabe zählen würde, weil sich das ja schon alles gegenseitig bedingt. Ohne Ausgabe keine Rückgabe. Ohne Rückgabe keine Rückordnung. Ohne Rückordnung keine Ausgabe.. Also bitte ich euch Ideen beizusteuern, wie man argumentativ begründen kann, wieso die Medienrückgabe nicht zur Aufgabe gehört, weil der Umstand, dass wir das nicht beobachtet haben, keine rationale Begründung ist, die wir in der Hausarbeit anbringen können.)

Häkchen
Zählt Beratung auch mit zur Arbeitsaufgabe? Auch die Beratung könnte zur Aufgabe dazu gehören oder auch nicht, je nachdem wie man argumentiert. Wir haben uns dagegen entschieden, da ein Nutzer unabhängig voneinander von einer Mitarbeiterin beraten und von der anderen an der Verleihtheke bedient werden kann bzw. die Aufgabe der Beratung ohne Informationsverlust bezüglich der Medienausgabe an eine andere Mitarbeiterin übergeben werden könnte.
Häkchen
Kann eine Arbeitsaufgabe (innerhalb eines Arbeitsauftrags) mehrere Auslöseinformationen haben? (siehe S. 38) Nein. Eine Arbeitsaufgabe hat innerhalb eines Arbeitsauftrages nur eine Auslöseinformation. Mit jeder weitere würde ein neuer Arbeitsauftrag oder eine andere Arbeitsaufgabe eingeleitet bzw. ausgelöst werden,
Häkchen
Kann eine Computermeldung (bspw: rote Schrift und Signalleuchte wegen abgelaufener Jahresgebühr) eine Auslöseinformation sein? Eine Computermeldung könnte prinzipiell eine Auslöseinformation sein. Da wir uns aber dafür entschieden haben, dass etwa das Kassieren einer Jahresgebühr eine Arbeitseinheit der Aufgabe "Medienausgabe" ist, behandeln wir die Computermeldung tatsächlich als "Meldung" und nicht als Auslöseinformation. Und auch nicht als Signal!
Häkchen
Was ist bei der Ausleihe die Auslöseinformation? Anfrage des Nutzers zur Ausleihe von (bereits ausgesuchten und an die Verleihtheke gebrachten) Medien.
Häkchen
Als welche Informationsart sind die Meldungen von Bibliotheca einzuordnen? Die Computermeldungen des Programms Bibliotheca stellen anders als wir zuerst gedacht hatten keine Signale, sondern tatsächlich "Meldungen" dar. In diesem Fall ist die Definition von Meldungen, die in dem Manual dargestellt wird, veraltet. Heutzutage können hinter Computermeldungen so komplexe Prozesse stehen, dass diese früher das Eingreifen anderer Personen erfordert hätten (wie etwa das Raussuchen und Abgleichen einer Basisinformation).
Häkchen
Wie teilen wir die Informationsarten und Verarbeitungsprozesse zu? siehe: Arbeitsmittel und Informationen
InArbeit
Einordnung und Bewertung der Belastungsfaktoren

Erste Ansätze siehe: Hinweise auf Behinderungen

InArbeit
Wenn nach der Ausleihe eine Quittung gedruckt wird, ist diese ein Nebenerzeugnis (auf Ergebnisebene)? Scheint nicht ganz so wichtig zu sein. Frau Fay wusste jedenfalls nicht aus dem Stegreif was ein Nebenerzeugnis überhaupt ist. Falls es uns wichtig sein sollte hier noch einmal zu prüfen, ob es sich bei der Quittung um ein Teil des Ergebnisses oder um ein Nebenerzegnis handelt, sollten wir die Definition von Nebenerzeugnis raussuchen. (In meiner Erinnerung ist ein Nebenerzeugnis aber sowas wie die Kopie eines Lieferscheins, die man nur abheftet, falls später eine externe Nachfrage kommen sollte, nicht aber weil man diese noch einmal als Basisinfo benötigt)
Häkchen
Ist die Aktualisierung der Gültigkeit einers Nutzerausweises in der Datenbank ebenfalls eine "Erzeugte Information"? Ja, eine erzeugte Information, die in späteren Arbeitsaufträgen als Basisinformation herangezogen werden kann.
Häkchen
Kann eine "Erzeugte Information" gleichzeitig eine "Basisinformation" für dieselbe Arbeitsaufgabe (für folgende Arbeitsaufträge) sein? Eine erzeugte Information kann für denselben Auftrag nicht noch einmal als Basisinformation dienen, da ein Arbeitsauftrag mit der Erstellung einer erzeugten Information abgeschlossen ist (zur Not hier auch besser nochmal die Definition raussuchen, falls wir damit argumentieren wollen). Aber für spätere Aufträge dienen erzeugte Informationen häufig als Basisinformationen.
Häkchen
Wie kann das Probelm eingeordnet werden, dass Mitarbeiter in einer so kleinen Stadt wie Ludwigsfelde auch in ihrer Freizeit von Nutzern auf Verlängerungen von Medien oder Ähnliches angesprochen werden? Handelt es sich um eine Belastung? Das hier angesprochene Problem ist "Entgrenzte Arbeit". Dabei respektieren die Nutzer nicht die zeitlichen und physischen Grenzen eines Arbeitsplatzes. Das Problem ist dabei, dass von den Mitarbeiterinnen gefordert wird, sich in ihrer Freizeit Informationen zu behalten, für die sie nicht bezahlt werden und so keine Möglichkeit zur Entspannung eintritt. Lösungsansätze für das Problem könnten sein, dass die Arbeitnehmerinnen aufgefordert oder trainiert werden könnten (sozusagen Training der Copingstrategien), den Nutzern Grenzen zu setzen (was eigentlich nicht im Rahmen der Arbeitsbedingungen liegt), ohne ihnen vor den Kopf zu stoßen. Das könnte etwa erfolgen, indem sie den Nutzern, von denen sie auf der Straße angesprochen werden, die Aufgabe zurück geben ("Bitte erinnern Sie mich am Montag Morgen noch einmal an die Verlängerung Ihrer Medien, wenn ich an meinem Arbeitsplatz bin!") und sie so dazu erziehen sich mit solchen Wünschen nur in der Arbeitszeit an sie zu wenden. Oder es könnten technische Veränderungen eingeführt werden, die es auch den Nutzern erlauben auf ihre Konten zuzugreifen und selbstständig Verlängerungen außerhalb der Ausleihzeiten auszuführen.
Häkchen
Wie soll die Präsentation aufgebaut sein?

Die Gliederung der Präsentation soll laut Frau Fay etwa folgendermaßen aussehen:

  • Vorstellung des Arbeitsplatzes
  • Vorstellung der ausgewählten Aufgabe
  • Einstufung der Regulationsstufe / Belastungen
  • Diskussion der Ergebnisse
  • Gegenüberstellung der Ergebnisse des Beobachtungsinterviews mit den Fragebogen
  • Änderungsvorschläge für das Unternehmen (am besten an psychologischen Modellen belegen)

Wir sollen die Präsentation aber nicht als "Endprodukt" unserer Analyse betrachten, sondern den Raum nutzen, um Unklarheiten und Interpretationsspielräume mit den anderen im Seminar zu diskutieren und brauchbare Anregungen in unsere Ausarbeitung miteinfließen zu lassen (ähnlich wie im Seminar von Frau Scheithauer ja auch).

Status

Fragen an Mareen Antworten / Ideen
Vorsicht
Wie heißen die verschiedene Statuseinträge der Medien in der Datenbank? (bspw: "Entliehen", "Vorhanden"... ???)
Vorsicht
Kannst du uns noch einmal die Überstundenregelung erläutern? Ist es tatsächlich für alle Mitarbeiterinnen so geregelt, dass Überstunden angesammelt werden müssen, um die jede zweite Woche abzufeiern, weil sonst der Samstagsdienst als sechster Arbeitstag unzulässig wäre?
Vorsicht
Werden Vormerkungen im Nutzerkonto angezeigt?
Vorsicht
Wie ist etwa die zeitliche Verteilung der Aufgaben bei Kerstin? (Angaben wenigstens so ungefähr, damit wir den Teil A 3.2 noch beantworten können und entscheiden können, was Nebenaufgaben sind. Alternativ kann sie uns vielleicht sagen, welche Stellenbeschreibung tatsächlich von Kerstin ist, da haben wir ja die Prozentangaben.)
Vorsicht
Wie genau sehen die Meldungen des Programms zu offenen Mahngebühren und dem Stift aus, der noch zu den Spielen aus dem Schrank geholt werden muss aus? Welche Farbe hat die Schrift der Meldungen und gibt es eine Signalleuchte?
Vorsicht
Kannst du uns die genaue Schichtverteilung in der Ausleihe vor und nach der Umstrukturierung erläutern?