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Dieser Abschnitt des RHIA/VERA Verfahrens erfasst die Regülationsüberforderungen, die bei der Ausführung der beobachteten Aufgabe auftreten können.

Monotone Arbeitsbedingungen (D 2.1)Bearbeiten

Die Ausleihverbuchung stellt eine monotone Arbeitsbedingung dar, da sie die folgenden Kriterien erfüllt:

  1. Geringe Denkanforderungen: "liegen vor, wenn die Arbeitsaufgabe keine Überlegungen oder Entscheidungen erfordert. Die Abfolge von Operationen ist selbstverständlich; sie muss nicht gedanklich vergegenwärtigt oder gar geplant werden (Regulationserfordernis-Stufe 1R oder 1)" (Handbuch S.139)
  2. Gleichförmigkeit: "liegt vor, wenn es innerhalb der Arbeitsaufgabe einen ständig zu wiederholenden Zyklus gibt. Die gleiche Abfolge von Operationen - gleichartige Bewegungen, gleichartige Wahrnehmungs- oder Erkennensleistungen - muss immer wieder ausgeführt werden, wobei jede Abfolge von kurzer Dauer ist." (Handbuch S.139)
  3. Ständige Aufmerksamkeitsbindung: verhindert die psychische Automatisierung.

Dauer der monotonen Aufgabe pro Tag: unterschiedlich von 0 - 5 Stunden am Tag, je nach Schichteinteilung und Öffnungszeiten am jeweiligen Wochentag.

Anzahl der Tage pro Monat: bei Mareen nachfragen

Nummern der Arbeitseinheiten, die monoton sind: Alle Arbeitseinheiten, die zur Ausleihverbuchung gehören sind teil der Monotonie.

Zeitdruck (D 2.2)Bearbeiten

  • unverhersehbar schwankende Arbeitsmenge (bei Mareen noch erfragen, an wie vielen Tagen die Arbeitsmenge durchschnittlich hoch, mittel oder gering ist. Dies geht ja mit der Besucheranzahl einher.
  • das Ruhenlassen finde ich schwierig ("Die Skala 'Ruhenlassen der Arbeit' fragt danach, wie lange die Arbeitende ihre Arbeit von sich aus ruhenlassen könnte, und danach das Arbeitsergebnis dennoch zum vorgegebenen Zeitpunkt schaffen könnte, ohne dass vermehrt Fehler auftreten oder Vorschriften umgangen werden" (Handbuch S.145)). Aber müsste ich darauf antworten, würde ich sagen, ruhenlassen ist gar nicht möglich, wenn man in der Ausleihe eingeteilt ist, ohne Vorschriften zu umgehen.

Aufgabenunspezifische Regulationsüberforderungen (D 2.3)Bearbeiten

  • Lärm, wenn viele Besucher in der Bibliothek sind; durch Gespräche, Gesellschaftsspiele
  • Unzureichende ergonomische Gestaltung von Arbeitsmitteln oder Büromöbeln: Der Ausleihtisch ist zu niedrig, verleitet zu falschen Bewegungen

Durchschnittliche Dauer in Stunden pro Woche: bei der Ergonomie abhängig von der in der Ausleihe verbrachten Zeit (Mareen fragen), beim Lärm auch einen Schätzwert von Mareen erfragen

Medizinische/Ergonomische Analyse erforderlich? ich würde sagen: scheint nicht erforlderlich (würde ich jeden falls Frau Bretschneider nicht empfehlen wollen)