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In diesem Teil des RHIA/VERA Verfahrens wird die Struktur der beobachteten Arbeitsaufgabe näher beschrieben.

Struktur der ArbeitsaufgabeBearbeiten

Auftragsstruktur (B 5.1)Bearbeiten

Es liegt eine "Auftragsstruktur" (1) vor.

Handbuch S.55: "Arbeitsaufgaben sind in der Regel durch eine Auftragsstruktur, d.h. durch wiederkehrende gleiche oder ähnliche Arbeitsaufträge gekennzeichnet. Beginn und Ende eines Arbeitsauftrags sind jeweils klar erkennbar. Ein Arbeitsauftrag beginnt mit dem Beschaffen oder Wahrnehmen von Auslöseinformation; er ist beendet, wenn die Auslöseinformation in Erzeugte Information umgewandelt, diese endgültig weitergeleitet ist und ggf. bestimmte begleitende oder nachbereitende Arbeitseinheiten (z.B. Aktualisierung von Basisinformation) abgeschlossen sind."

Wir hatten ja bisher angenommen, dass es sich bei der Ausleihe um eine Kurzzykliche Tätigkeit handelt, weil ein Arbeitsauftrag weniger als zehn Minuten dauert. Aber die Definition einer Kurzzyklichen Tätigkeit besagt, dass sich die Arbeitsaufgabe nicht in Arbeitsaufträge unterteilen lässt (siehe Handbuch S.56). Und Arbeitsaufträge sind bei der Ausleihe ja schon sichtbar.


Durchschnittliche Bearbeitungdauer eines Arbeitsauftrags (B 5.2)Bearbeiten

Lustiger Weise kann man hierbei jetzt nur Zeitspannen ab 10 Minuten Bearbeitungsdauer angeben. Ob das bedeutet, dass wir doch eine Kurzzyklische Tätigkeit haben, obwohl eine klare Aufgabenstruktur erkennbar ist?

Oder ist eine Aufgabestruktur per Definiton nur dann klar erkennbar, wenn die Aufträge länger als 10 Minuten dauern??

Naja, Zeiten für einen typischen langen und einen typischen kurzen Auftrag sind auch schwer anzugeben. So richtig kann man ja nicht angeben, was typisch ist. Die drei Aufträge, bei denen Jule die Zeit gestoppt hatte lagen zwischen 20 Sekunden und etwa 2 Minuten, wobei bei den drei beobachteten Vorgängen keine Gebühren bezahlt werden mussten oder ähnliches. Also vielleicht könnten wir schätzen, dass lange Aufträge aber auch etwa höchsten 4 Minuten dauern würden. Oder?


Durchschnittliche Zykluszeit (B 5.3)Bearbeiten

1 Min. - 3 Min. (3) Einverstanden?


Zeitliche Festlegungen (B 5.4)Bearbeiten

  • Anweisungen von Vorgesetzten: Einteilung der vier Mitarbeiterinnen durch die Vorgesetzte durch einen Dienstplan, so dass die Ausleihe immer von zwei Mitarbeiterinnen besetzt ist.
  • Fristsetzungen externer oder interner Personen: Kunden kommen an die Verleihtheke und geben den Arbeitsauftrag, mit dem der Ausleihvorgang beginnt.
  • Die erwartete Arbeitsleistung: nicht zutreffend (es gibt keine Richtwerte zur Bearbeitungsgeschwindigkeit der Arbeitsaufträge oder Sollzahlen von bearbeiteten Kunden)
  • Eingeschränkte Erreichbarkeit von Personen: Öffnungszeiten der Bibliothek (Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht schon zum ersten Punkt gehört. Wahrscheinlich ist hier eher die Erreichbarkeit anderer Personen gemeint und nicht die eigene, oder?)
  • Nachgelagerte Arbeitsplätze: nicht zutreffend (Die Ausleihe ist eine unabhängige Aufgabe. Ergebnisse werden nicht für nachgelagerte Aufgaben benötigt.)
  • Eingeschränkte Verfügbarkeit von Arbeitsmitteln: nicht zutreffend (Alle Arbeitsmittel wie Computer, Kasse, Barcodescanner und Quittungsdrucker sind immer an der Verleihtheke und werden auch nicht anderweitig verwendet.)
  • Sonstige Bedingungen: nicht, dass ich wüsste.


Zeitlicher Bezugsrahmen (B 5.5)Bearbeiten

Hmm, schwierig. Innerhalb einer Ausleihschicht ist der Bezugsrahmen wohl 2 - 5 Stunden (je nachdem ob die Schicht am Vormittag von 10 - 12 Uhr oder am Nachmittag von 13 - 18 Uhr übernommen wird).

Öffnungszeiten:

Montag        13.00 - 18.00

Dienstag      10.00 - 12.00 & 13.00 - 18.00

Mittwoch      geschlossen

Donnerstag  10.00 - 12.00 & 13.00 - 18.00

Freitag         geschlossen

Samstag      10.00 - 13.00

Aber dann gibts noch die Verteilung der Schichten, die sich wohl im zweiwöchentlichen Rhythmus unterscheidet. Nach dem genauen Ablauf würde ich Mareen nochmal fragen.