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In diesem Teil des RHIA/VERA Verfahrens werden Vorschläge zur Erhöhung der Regulationsstufe gesammelt, falls die ermittelten Regulationserfordernisse eine Einstufung unterhalb der vierten Ebene nahelegen. Dabei sollten die Vorschläge die Regulationsstufe um mindesten eine Stufe anheben, indem Veränderungen an der Aufgabe vorgenommen werden, nicht indem eine weitere Aufgabe hinzugefügt wird.

Vorschläge zur StufenerhöhungBearbeiten

Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Erhöhung der Regulationsstufe einer Aufgabe können bei der Ausleihe nicht herangezogen werden, um die Regulationserfordernisse zu erhöhen.

  • Übernahme von Zuständigkeiten der Vorgesetzten: Die Vorgesetzte führt die beobachtete Arbeitsaufgabe in der Ausleihverbuchung ebenfalls aus und trifft dabei auch keine weiterführenden Entscheidungen über die Bearbeitung der Arbeitsaufträge.
  • Übernahme von vor- oder nachgelagerten Arbeitsaufgaben: Es gibt keine vor- oder nachgelagerten Aufgaben, in denen die Ausleihverbuchung unmittelbar vorbereitet oder die Erzeugten Informationen unmittelbar weiterverarbeitet werden. Daher können auch hier keine weiteren Aufgaben hinzugenommen werden.
  • Übernahme der Zuständigkeit für die Klärung von Unstimmigkeiten und Problemfällen: Was könnten das hier für Unstimmigkeiten und Problemfälle sein? Falls damit Unklarheiten gemeint sind, die etwa durch fehlerhafte Verbuchungen mit den Nutzern geklärt werden sollten, denke ich trotzdem nicht, dass sich die Regulationsstufe erhöhen würde, da wieder keine freien Entscheidungen getroffen werden würden, sondern erneut nach dem vorgegebenen Schema verfahren werden müsste, um die fehlenden Medien einzuscannen.

Wir könnten noch Mareen fragen, ob ihr irgendwelche Veränderungsvorschläge einfallen würden, die bei der Ausleihe den Entscheidungsspielraum erhöhen könnten. Ansonsten würde ich resigniert angeben, dass es keine Möglichkeit der Stufenerhöhung gibt und dies mit folgender Textstelle legitimieren: "Insbesondere bei Arbeitsaufgaben niedriger Stufen (1R und 1) kann es sein, dass sinnvolle Erhöhungsvorschläge nur im Rahmen einer völligen Neugestaltung eines übergreifenden Arbeitsprozesses - z.B. einer gesamten Abteilung - denkbar sind. Sollten Sie nach Prüfung verschiedener Möglichkeiten feststellen, dass ein solcher Fall vorliegt, muss kein Erhöhungsvorschlag formuliert werden." (Handbuch S.85)